Telefonanlage für Betriebe
Ihre Telefonanlage. Auf Ihrer Hardware. Ohne Lizenzgebühr.
Fonkontor verbindet Tischtelefone, Filialen und Apps mit Ihrem Telefonanbieter. Sie installieren die Anlage auf einem kleinen Rechner im eigenen Haus, öffnen den Browser und klicken sich durch die Einrichtung. Die Software kostet nichts – auch nicht die Sicherheitsupdates.
- Anbieter: angemeldet
- Öffentliche Adresse erkannt
- 12 Nebenstellen angelegt
- Telefone einstecken – sie melden sich selbst
Testanruf: 9196 wählen, das Echo hören.
In drei Schritten
Einschalten, Browser öffnen, Assistent durchklicken
1. Anlage starten
Fertiges Gerät einstecken – oder auf einem Rechner mit Debian oder Ubuntu einen einzigen Befehl ausführen. Alle Passwörter erzeugt die Anlage selbst.
2. Browser öffnen
Im eigenen Netz ist die Anlage unter
pbx.localerreichbar. Mit dem einmaligen Einrichtungsschlüssel legen Sie Ihr Konto an – ein Standard-Passwort gibt es nicht.3. Assistent durchklicken
Firma, Rufnummern und Telefonanbieter eintragen. Die Anlage meldet sich testweise beim Anbieter an und sagt in klaren Worten, ob es geklappt hat und was sonst zu tun ist.
Was Fonkontor kann
Alles, was ein Betrieb am Telefon braucht
Telefonieren wie gewohnt
Durchwahlen, Weiterleiten, Halten, Parken, Heranholen und Konferenzen. Wer anruft, landet bei der richtigen Person oder Gruppe – zu Geschäftszeiten anders als nach Feierabend.
- Rufgruppen, Warteschlangen und Sprachmenü („Drücken Sie 1 …“)
- Geschäftszeiten und Feiertage je Firma
- Anrufbeantworter mit Zustellung per E-Mail, Fax als E-Mail
Telefone richten sich selbst ein
Tischtelefone von Yealink, Snom und Grandstream holen ihre Einstellungen selbst ab. Tasten für Kollegen mit Besetztlampe werden automatisch belegt.
- Gerät anhand der MAC-Adresse zuordnen, fertig
- Firmware zentral verteilen
- Hot Desking: an jedem Platz mit der eigenen Nummer anmelden
Erreichbar, wie es passt
Jeder stellt seinen Status selbst ein – verfügbar, Besprechung, Urlaub. Je Status gelten eigene Regeln, intern anders als für Anrufe von außen.
- Präsenzstatus per Taste, Kurzwahl oder Oberfläche
- Agenten melden sich an Warteschlangen an und ab, Pause mit Grund
- Durchsage und Gegensprechen an Telefone und Gruppen
Filialen und Homeoffice
Weitere Standorte verbindet die Anlage selbst über einen verschlüsselten Tunnel. Für Telefone und Apps unterwegs bringt sie einen eigenen Grenzschutz (SBC) mit.
- Router-Datei für FRITZ!Box, UniFi, OpenWrt und MikroTik
- Keine Portfreigaben in den Filialen
- Telefone im Internet nur verschlüsselt (TLS und SRTP)
Sicher von Anfang an
Kein Standard-Passwort, zweiter Faktor auf Wunsch Pflicht, automatische Sperre nach Fehlversuchen. Notrufe 110 und 112 gehen immer – über jede verfügbare Leitung.
- Anmeldung mit Authenticator-App oder Passkey
- Anmeldung über vorhandene Benutzerverwaltung (OIDC) möglich
- Sperren für Ausland und teure Sondernummern je Nebenstelle
Ansagen ohne Tonstudio
Eigene Wartemusik und Ansagen hochladen – oder Ansagen einfach als Text eintippen. Die Sprachausgabe läuft auf der Anlage selbst, ohne Cloud.
- Wartemusik getrennt für Halten, Parken und Warteschlange
- Ansage vor Gesprächsaufzeichnung, wie in Deutschland nötig
- Sperrliste für unerwünschte und anonyme Anrufer
Kosten
Die Software ist frei. Bezahlt wird für Hilfe und neue Funktionen.
Download, Installation und Betrieb kosten nichts, Sicherheitsupdates bekommen alle Anlagen kostenlos. Wer neue Funktionen fertig geprüft über den Update-Kanal erhalten möchte, bucht ein Update-Abo je Anlage. Einrichtung, Support und vorinstallierte Geräte gibt es als feste Pakete.
- Software und Sicherheitsupdates
- 0 €
- Update-Abo bis 10 Nebenstellen
- 49 € / Jahr
- Einrichtung per Fernwartung
- 290 € einmalig
- Fertiges Gerät, Raspberry Pi 5
- 299 €
Alle Preise netto zuzüglich Umsatzsteuer.
Quelloffen
Unabhängig bleiben
Die Anlage steht bei Ihnen und funktioniert ohne uns. Der Quelltext ist einsehbar und darf genutzt, geändert und betrieben werden – auch von IT-Dienstleistern für ihre Kunden. Jede Version wird zwei Jahre nach Erscheinen zusätzlich unter Apache 2.0 frei.
Für wen
Gemacht für den Alltag im Betrieb
- Handwerk, Praxen, Kanzleien und Läden mit 3 bis 100 Telefonen
- Betriebe mit Filialen, Lager oder Homeoffice
- IT-Dienstleister, die Telefonanlagen für Kunden betreuen
- Technik-Profis, die alles selbst prüfen wollen: Technikseite
Ehrlicher Stand
Wo Fonkontor heute steht
Die Anlage ist gebaut und läuft beim Anbieter selbst. Installer und Einrichtungsassistent sind fertig. Der öffentliche Download mit eigenem Update-Kanal folgt in Kürze; bis dahin richten wir Fonkontor auf Anfrage für Sie ein. Den vollen Umfang und was gerade entsteht, zeigt die Funktionsseite.
Häufige Fragen
Was kostet Fonkontor?
Die Software ist kostenlos: Download, Installation, Betrieb und Sicherheitsupdates. Wer neue Funktionen fertig geprüft über den Update-Kanal bekommen möchte, bucht ein Update-Abo ab 49 € im Jahr. Einrichtung und Support bieten wir als Pakete an.
Brauche ich dafür einen Server?
Ein kleiner Rechner genügt: ein Raspberry Pi 5 für bis zu 10 Nebenstellen, ein Mini-PC für bis zu 100. Fonkontor läuft auch auf einer vorhandenen virtuellen Maschine mit Debian oder Ubuntu. Auf Wunsch liefern wir das Gerät fertig eingerichtet.
Funktioniert die Anlage, wenn es Sie nicht mehr gibt?
Ja. Fonkontor ist autark: Für den Betrieb wird nichts von uns gebraucht. Update-Kanal und Fernhilfe sind Angebote, keine Voraussetzung. Der Quelltext ist einsehbar, jede Version wird zwei Jahre nach Erscheinen zusätzlich Apache-2.0-lizenziert.
Welche Telefone kann ich verwenden?
Tischtelefone von Yealink, Snom und Grandstream richten sich automatisch ein. Andere SIP-Telefone und Softphones lassen sich von Hand anmelden. Fanvil und DECT-Systeme sind in Vorbereitung.
Behalte ich meine Rufnummern?
Ja. Fonkontor verbindet sich mit Ihrem bisherigen Telefonanbieter über einen SIP-Anschluss, zum Beispiel bei Telekom, sipgate, easybell, Placetel oder 1&1, oder über eine vorhandene FRITZ!Box. Die Rufnummern bleiben beim Anbieter.
Gehen Notrufe?
110 und 112 sind immer wählbar – ohne Berechtigungsprüfung und über jede verfügbare Leitung nacheinander. Übermittelt wird die hinterlegte Rufnummer des Standorts.